Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gazprom will Kiew das Gas abdrehen
Heinrich
03.03.2008, 08:16
Der Ukraine droht eine empfindliche Drosselung der Gaslieferungen aus Russland. Bei den Verhandlungen mit der Ukraine gebe es weiter keine Einigung, sagte Gazprom-Sprecher Sergej Kuprianow am Abend in Moskau: "Wir werden die Lieferungen einschränken", drohte er. Beide Seiten hätten jedoch weiter Kontakt.Um den Druck auf die Regierung in Kiew zu erhöhen sollen die Lieferungen in die Ukraine nach Angaben Gazproms jetzt um ein Viertel gekürzt werden. Die ukrainische Regierungschefin Julia Timoschenko hatte sich dagegen noch am Samstag zuversichtlich gezeigt, dass die Gaslieferungen nicht gekürzt würden. Einen Grund für ihren Optimismus hatte sie allerdings nicht genannt.
Streit über Schulden
m ukrainischen Gaskonzern Naftogaz, Schulden in Höhe von umgerechnet fast 400 Millionen Euro zu begleichen. Die ukrainische Regierung gibt an, einen Teil der Schuld bereits gezahlt zu haben, beschuldigt aber die russisch-ukrainischen Vermittlungsfirmen UkrGazEnergo und RosUkrEnergo, die Überweisungen zu blockieren.
Die Ukraine deckt ihren Gasbedarf zu drei Vierteln aus Zentralasien und zu einem Viertel aus Russland. Moskau hatte Kiew vor rund zwei Jahren zwischenzeitlich den Gashahn zugedreht. Das hatte auch zu Engpässen bei den Lieferungen nach Deutschland geführt.
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/ukraine60.html
Heinrich
03.03.2008, 08:17
So macht man Politik und nutzt Abhängigkeiten, gerade gegenüber ehemaligen Satellitenstaaten aus.
Können die das so einfach? Es hängt doch auch Menschenleben dran, bei der Witterung!!
Heinrich
03.03.2008, 09:10
Können die das so einfach? Es hängt doch auch Menschenleben dran, bei der Witterung!!
Tja, wer soll da den Richter spielen?
Kann mir gut vorstellen, daß Moskau mit dieser Aktion der orangen Marionettenregierung des 'Westens' einen ordentlich Schuß vor dem Bug verpassen will.
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Heinrich
04.03.2008, 13:01
Streit um Schulden Ukraine droht mit Kürzung der Gaslieferungen nach Europa
Im Gasstreit mit Russland droht die Ukraine nun mit Kürzungen der Gaslieferungen nach Europa. Der ukrainische Gaskonzern Naftogaz erklärte am Dienstag, er werde die Durchleitung des russischen Erdgases durch ukrainische Leitungen nach Europa kürzen, sollte der russische Energiekonzern Gazprom seine Lieferungen an die Ukraine weiter reduzieren. Der ukrainische Außenminister Wolodimir Ogrisko widersprach dem allerdings. "Ich versichere ihnen, dass die Ukraine alles tun wird, damit die Lieferungen in die Europäische Union weiter normal bleiben", sagte er vor Journalisten in Warschau. Gazprom hatte zuvor angekündigt, die Gaslieferung an das Nachbarland am Abend um insgesamt 50 Prozent zu kürzen.
Streit um Bezahlung von Schulden
Gazprom hatte die Lieferungen an die Ukraine bereits am Montag um 25 Prozent reduziert. (http://www.tagesschau.de/wirtschaft/ukraine62.html)Grund ist ein Streit um die Bezahlung von Schulden des ukrainischen Gaskonzerns Naftogaz an Gazprom. Dem russischen Unternehmen zufolge steht die Ukraine bei Gazprom mit 600 Millionen Euro in der Kreide. Kiew erklärte dagegen, die Gasrechnung bezahlt zu haben.
Die Ukraine deckt ihren Gasbedarf zu drei Vierteln aus Zentralasien und zu einem Viertel aus Russland. Moskau hatte der Ukraine vor rund zwei Jahren zwischenzeitlich den Gashahn zugedreht. Das hatte auch zu Engpässen bei den Lieferungen nach Deutschland geführt.
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/ukraine66.html
Der Westen ist unverschämt und überheblich gegenüber Russland. man fordert dies und das und hat in den Bereichen die man Russland vorwirft selbst großen nachholbedarf. an russlands stelle würde ich dem ganzen westen mal für nen monat gas abdrehen. ich weiß das ist unmöglich, aber man wird ja noch träumen dürfen.
der westen reagiert nur, wenn man ihn mit seinen eigenen mitteln schlägt: erpressung
Heinrich
05.03.2008, 10:57
Hat der Gasstreit Auswirkungen auf Europa? Der Staat beruhigt, das Staatsunternehmen droht
Die Versorgung Westeuropas mit russischem Erdgas ist nach den Worten der ukrainischen Ministerpräsidentin Julia Timoschenko trotz des jüngsten Streits zwischen den Regierungen in Kiew und Moskau nicht gefährdet. "Die Ukraine ist ein verlässlicher Partner", sagte Timoschenko bei einer Sitzung ihres Kabinetts. "Wir werden kein Jota von unseren Verpflichtungen abweichen, was den Export von Erdgas in die europäischen Länder angeht."
Der russische Gasexport-Monopolist Gazprom widersprach dieser Darstellung wenig später. Die ukrainische Gesellschaft Naftogas habe in einem Telegramm an Gazprom damit gedroht, den Gastransit ins westliche Europa einzuschränken, sagte ein Gazprom-Sprecher. Es sei eine Reduzierung um 60 Millionen Kubikmeter pro Tag geplant.
Juschtschenko kritisiert Timoschenkos Verhandlungen
Gazprom hatte seine Lieferungen an die Ukraine in den vergangenen Tagen wegen des Streits um die Begleichung von Schulden und den Abschluss eines Lieferabkommens für 2008 schrittweise um die Hälfte gedrosselt. Präsident Viktor Juschtschenko forderte Timoschenko auf, umgehend neue Verhandlungen mit dem Nachbarland aufzunehmen. "Der einzige echte Ausweg aus dieser Lage ist die Fortsetzung der Gespräche", schrieb er in einem Brief an die Regierungschefin. Ihre bisherige Verhandlungsführung bezeichnete er als "unsachgemäß und unangemessen". Das Staatsunternehmen Naftogaz müsse umgehend angewiesen werden, Russland gemäß einer im Januar zwischen Juschtschenko und Russlands scheidendem Präsidenten Wladimir Putin erzielten Übereinkunft für seine Gaslieferungen zu bezahlen.
Timoschenko gibt Zwischenhändlern die Schuld
Timoschenko gab Zwischenhändlern, deren Ausschaltung aus dem Gasgeschäft mit dem Nachbarland sie anstrebt, die Schuld für den derzeitigen Zahlungsrückstand. Sie hätten die nötigen Unterlagen nicht vorgelegt. Ihre Regierung werde Naftogaz nun per Weisung zu den Zahlungen verpflichten.
Die Ukraine deckt ihren Gasbedarf zu drei Vierteln aus Zentralasien und zu einem Viertel aus Russland. Moskau hatte der Ukraine vor rund zwei Jahren zwischenzeitlich den Gashahn zugedreht. Das hatte auch zu Engpässen bei den Lieferungen nach Westeuropa geführt. Durch die Ukraine fließen 80 Prozent des für die EU bestimmten russischen Gases.
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/ukraine68.html
Mit Viktor Janukowitsch wäre das nicht passiert. daumen_hoch
Sehr wahrscheinlich wird den orangen Revoluzzern bald die Puste ausgehen.
Spätestens dann, wenn dem Volk der Arsch abfriert. :p
Juschtschenko ist inzwischen doch nur noch eine Marionette des Kremls.
Juschtschenko ist inzwischen doch nur noch eine Marionette des Kremls.
Nö, nach wie vor eine Marionette USraels:
http://img152.imageshack.us/img152/7201/bushyushchenkowh2xe4.jpg
Nö, nach wie vor eine Marionette USraels:
Welches ist denn das zugehörige Datum dieses Bildes?
Tatsächlich muss man doch erkennen, dass zumindest ein eindeutiger Kurswechsel stattgefunden hat, eingefordert vom Kreml mit Hilfe dse Gashahnes - deshalb "will" Juschtschenko plötzlich auch NATO-Basen auf ukrainischem Boden per Gesetz verbieten; auch im momentanen Gasstreit stellt er sich gegen die eigene Premierministerin und auf die Seite Putins (siehe Abschnitt im letzten Artikel) - Auslöser war zweifellos das "Gespräch" zwischen Putin und Juschtschenko im Januar.
Welches ist denn das zugehörige Datum dieses Bildes?
Keine Ahnung. Mir ist nur bekannt, daß derzeit nur die stärkste politische Kraft in der Ukraine, die Partei der Regionen, ein Garant für eine gerechte Politik weg vom US-Imperialismus ist.
Tatsächlich muss man doch erkennen, dass zumindest ein eindeutiger Kurswechsel stattgefunden hat, eingefordert vom Kreml mit Hilfe dse Gashahnes - deshalb "will" Juschtschenko plötzlich auch NATO-Basen auf ukrainischem Boden per Gesetz verbieten;
Klar, wer will schon, daß der große Bruder (Rußland) militärisch eingekreist wird?
Wohl nur absolut treu ergebene US-Marionetten.
auch im momentanen Gasstreit stellt er sich gegen die eigene Premierministerin und auf die Seite Putins (siehe Abschnitt im letzten Artikel) - Auslöser war zweifellos das "Gespräch" zwischen Putin und Juschtschenko im Januar.
Juschtschenko scheint tatsächlich langsam aber sicher vernünftiger und realistischer zu werden. Ich traue aber eher Janukowitsch von der Partei der Regionen.
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